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Familienzentrum St. Amandus – Erste Deutsche Schach-Kita!

Nach einem internen Schachturnier der Vorschulkinder wurde die Kita St. Amandus in Aschendorf vom Kinderschachbeauftragten der Deutschen Schachjugend und Vorstandsmitglied des Vereins Kinderschach in Deutschland e.V., Herrn Patrick Wiebe, als „Erste Schach-Kita Deutschlands“ ausgezeichnet.

Seit dem Sommer 2009 gibt Hermann Schlömer ehrenamtlich regelmäßig Schachunterricht für durchschnittlich 30 Vorschulkinder. Er organisiert interne und externe Turniere für das Familienzentrum St. Amandus. „Für dieses großartige Engagement sind wir ihm sehr dankbar“, so Marieta Schürmann, Leiterin des Familienzentrums.
Von der Kita ist das Schachfieber auf die Grundschule übergesprungen.
Dort unterrichtet Hermann Schlömer im Rahmen der Ganztagsschule die Schach AGs, zurzeit an vier Nachmittagen 48 Schüler. Dr. Edmund Bruns etablierte das Schach in der Heinrich-Middendorf-Oberschule, so dass inzwischen Schach als Wahlpflichtfach angeboten wird.
Beide Schulen wurden bereits im Dezember als „Deutsche Schachschule“ ausgezeichnet.
Im August 2013 wurde vom Familienzentrum, der Amandusschule, der Heinrich-Middendorf-Oberschule und dem TUS Aschendorf die Kooperation „Schach von 6-16“ in Aschendorf gegründet. Um auch Schülern der Gymnasien Zugang zu dem Denksport „Schach“ zu ermöglichen, wird diese Kooperation durch die Teilnahme der Europaschule Gymnasium Papenburg ab dem nächsten Schuljahr angestrebt. Erste Gespräche haben bereits stattgefunden.

Wichtige Ziele der Kooperation sollen u.a. sein:

 

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Überreichung des Qualitätssiegel (v.l. n.r. Patrick Wiebe (Kinderschachbeauftragter der DSJ und Vorstandsmitglied Kinderschach in Deutschland e.V.), Marieta Schürmann (Leiterin Kindertagesstätte St. Amandus), Hermann Schlömer (Schachtrainer TUS Aschendorf), Rita Terhorst (Erzieherin Kindertagesstätte St. Amandus), Siegermannschaft des Vorschulkinderturnier

Aber warum sollen junge Menschen Schach lernen?
Schach hat, durch mehrere Studien bewiesen, einen sehr günstigen Einfluss auf die geistige Entwicklung und die schulische Leistung.
Frühes analytisches Denken, abstrakte Fantasie und das Vertrauen in die eigene Disziplin des Entscheidens, lassen Lernfreude, Spielstärke und das so wichtige Selbstvertrauen der Kinder wachsen. Diese Kinder sind lösungsorientiert, und das nicht nur auf dem Schachfeld auch in ihrem sozialen Umfeld. Wichtig ist, Schach macht Spaß, es bringt Spannung und kann generationsübergreifend bis ins hohe Alter und weltweit gespielt werden.

Marieta Schürmann

 

Mehr Informationen zum Qualitätssiegel „Deutsche Schach-Kita“ erhalten Sie hier.

Berichterstattung in der Osnabrücker Zeitung, 17.06.2015:
Aschendorf hat „Erste Schach-Kita Deutschlands“

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erstellt am: 23.06.2015 von Corinna Jordan